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Die Meute der Erben

Ein alter Mann, der seiner erbgeilen Familie ein Schnippchen schlägt und eine alte Frau, die sich durch einen jungen „Kümmerer“ noch ihre letzten Lebensjahre versüßen lässt.

Von einer alten Stuttgarter Lady, die sich zu ihrer Gesellschaft einen jungen Mann finanzierte, erzählte meine Schwester Karin. Ich fand das genial und erstellte sofort mein eigenes Alterskonzept: Vier Frauen, die sich im Alter zusammenschließen, ihr Geld anstatt in ein Altersheim in eine alte Villa mit Betreuung investieren, und sich für Ausfahrten oder alberne Spinnereien einen jungen Kerl leisten, der den Zuschuß für sein Studium gut gebrauchen kann. Mit dieser Idee konnte ich mich anfreunden und Anno Adelmann, der Witwer, der seine vier Töchter und deren Ehemänner an der Nase herumführt und sie mit der angeblichen Beziehung zu einer jungen Frau und geheimen Heiratsplänen zur Weißglut bringt, gefiel mir ganz einfach in meiner Vorstellung. Beispiele gibt es ja genug, sobald es ums Erben geht, streiten sich die Hinterbliebenen sogar um ein kitschiges Ölbild, das vorher keiner haben wollte. Raffen und Haben, das sind wohl die niederen Instinkte, die im Trauerzug direkt hinter dem Sarg ausbrechen. Übrigens wurde mir mehrmals gesagt, dass es im wirklichen Leben noch schlimmer zugehe, als in meinem Buch. Ich wollte es mir nicht ausmalen…

Aber bei einer meiner Lesungen fiel mir ein älterer Herr auf, der lange wartete, bis sich der Saal endlich geleert hatte. Als er dann auf mich zukam, dachte ich im ersten Moment, meine Romanfigur vor mir zu haben. So hatte ich mir Anno Adelmann vorgestellt, groß, schlank, distinguiert, ein Gentleman vom alten Schlag. Einige Schritte hinter ihm lief eine junge Frau, der sein Vorhaben ganz offensichtlich nicht recht war. Er schob mir „Die Meute der Erben“ zum Signieren hin.

Ich fragte: „Und? Was soll ich Ihnen hineinschreiben?“

„Fangen Sie mit ‚Für den Erblasser’ an und dann lassen Sie sich bitte was einfallen.“

„Ich lass mir noch Zeit“, schlug ich vor.

„Genau das!“ lachte er. „Sie müssen wissen, in meiner Familie geht es nämlich genau so zu, wie in Ihrem Buch!“

„Aber Papa!“ sagte die junge Frau da neben ihm entrüstet.

Ich fand’s herrlich und wir blieben für einige Zeit im Briefkontakt.

 

 

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