Auftakt
Hengstparade
Fünf-Sterne-Kerle
inklusive

Suche impotenten
Mann fürs Leben

Nur ein toter Mann
ist ein guter Mann

Die Meute der Erben
Ein Liebhaber zuviel
ist noch zu wenig

 

 

Suche impotenten Mann fürs Leben

Kinostart von „Suche impotenter Mann fürs Leben“ war der 1. April 2003 in Deutschland, Senator brachte über 100 Kopien in die deutschen Kinos. Die Realisation hatte lange gedauert, doch Regina Ziegler ist eine Perfektionistin und wollte das Beste aus meinem Buch machen. Sie ließ zahlreiche Drehbücher schreiben, bis sie zufrieden war und wechselte sogar mitten drin den Regisseur, weil die Dreharbeiten an dem vorbeiliefen, was sie sich selbst vorgestellt hatte.

Der impotente Mann umringt von drei Frauen

Gedreht wurde zunächst in englischer Sprache, weil das Buch bereits in 27 Ländern erschienen ist und international laufen soll. Regie führt der Engländer John Henderson, die Hauptdarsteller sind Katrin Weißer (gegen den Wind, alpha-team) in der Rolle der Carmen, der amerikanische Schauspieler Tim Williams als David und Sandra Leonhard (Unter uns, Single sucht Nachwuchs) als Laura. Die Hauptrollen sollten nicht mit schon zu bekannten, festgelegten Darstellern besetzt werden. Ich persönlich finde, dass die Typen gut getroffen sind, jung, frisch und sehr modern. In den Nebenrollen sind dafür die deutschen Film-Hochkaräter zu sehen: Heiner Lauterbach, Dirk Bach, Karl Dall und Wigald Boning.

Die wirkliche, die hoch glamouröse Filmpremiere feierten wir am 1. April in Köln. Das war rauschend und unglaublich professionell, mit viel Presse, Fernsehen und einer entsprechenden Party. Die inoffizielle Premiere legten wir drei Tage danach in Konstanz aufs Parkett. Kommen durfte, wer wollte, im Anschluss wurde auf dem „Schiff“, das ist im Konstanzer Hafen eine bekannte Discoadresse, gefeiert. Katrin Weißer, Tim Williams und Sandra Leonhard waren die Stars des Abends, aber nun waren sie von Menschen umgeben, die sich im Showbusiness nicht selbst zelebrierten, sondern tatsächlich mit ihnen zusammen feiern wollten, an den Schauspielern und ihren Rollen interessiert waren und sich entsprechend unterhielten. Es war eine wahrlich rauschende Nacht.

Heute schreibe ich den 11.11.03 und der Film läuft immer noch in einigen Großstädten im Kino, und ich freue mich über den Erfolg, vor allem für Regina. Er lief in Österreich und wurde jetzt von den Russen gekauft, das finde ich besonders spannend, und wenn es irgendwie geht, werde ich zur Premiere ins Land der Leseratten fliegen – denn zeitgleich zu der Filmlizenz wollten die Russen auch drei Bücher von mir haben. Den „impotenten Mann“, na klar, den „toten Mann“ und „ Eine Handvoll Männlichkeit“ – na zdrowje!

 

 

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