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Die Meute der Erben

Es gibt Dinge, die sind einem besonders ans Herz gewachsen – mir geht das so mit der Verfilmung von „Die Meute der Erben“. Schon als ich am Drehort in Berlin war, fiel mir die entspannte Atmosphäre auf – selbst der Produktionsfahrer war fröhlich, und Günter Pfitzmann bestätigte mir das später und meinte, er habe sich während eines Drehs selten so wohl gefühlt.

Günter Pfitzmann, die Meute und ich

Regina Ziegler produzierte und hatte für die Hauptrolle einen guten Griff getan, eben Günter Pfitzmann. Ihm gefiel seine Rolle als Arno Adelmann so gut, dass er mich nach der Erstausstrahlung anrief und mich fragte, ob ich mir eine Serie vorstellen könnte. Er hätte den Mann, der seine erbtollen Töchter und Schwiegersöhne an der Nase herumführte, gern weiterverkörpert. Und ich fand, dass die Materie noch viel Stoff böte und freute mich über seinen Vorschlag. Leider hat er dafür nicht mehr lange genug gelebt und wenn man den Mythen glauben darf, hat er nun im Himmel Arthur Junghans gefunden, den ehemaligen Uhrenfabrikant, der für mich der Anstoß zu diesem Buch war. Sie dürften sich viel zu erzählen haben …

Aber zurück zum Film: Unter der Regie von Ulrich König ist ein witziger, ein origineller Film entstanden, dem man das gute Klima am Set ansieht – wie ich zumindest finde: Catherine Flemming spielt Ina auf charmante, süffisante Weise, ihre Filmtochter Henriette Confurius legt eine tolle Natürlichkeit an den Tag, und Eleonore Weisgerber als Adelmanns Tochter Thekla ist herrlich hinterhältig und verschlagen. Neben ihr spielen Friederike Wagner als weitere Adelmann-Tochter Bianca und als die geldgierigen Ehemänner treten Robert Giggenbach und Klaus Mikoleit auf. Meine beiden Lieblingsfiguren im Buch, Nancy und Romy, werden durch Veronika Fitz und Rosemarie Fendel wunderbar umgesetzt.

„Die Meute der Erben“ ist am 6. April 2001, einem Freitag, um 20.15 Uhr im Ersten gelaufen und wurde ebenfalls bereits mehrfach wiederholt.

 

 

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